Vier Gründe, aus denen Du Dich als BloggerIn zeigen solltest

Das Bild zeigt ein Bildschirmfoto vom Layout des Blogs von Carly The Prepster (CarlyThePrepster.com)
Bildschirmfoto: Bloglayout von Carly The Prepster (c) CarlyThePrepster.com

 

Ich lese gerne Blogs, bei denen die Blogbetreiber täglich posten, so auch den von Carly The Prepster.

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Carly The Prepster

… ist der Blogtitel des Projekts von Carly A. Heitlinger, einer 30-irgendwas alten Bloggerin aus den USA. Ein “Prepster” ist in den USA jemand, der auf eine Privatschule geht und der Link zu ihrem Blog lautet

 CarlyThePrepster.com.

Carly betreibt dieses Projekt auch schon seit über zehn Jahren, macht das Ganze aber unglaublich professionell und ansprechend. Ich lese eigentlich keine Lifestyleblogs, wenn ich sie nicht gerade für die Arbeit oder aus Interesse analysiere, aber ihrer ist so gut gelungen mit all den schönen Portraits und der ungezwungenen und authentischen Art, zu schreiben… Da verweile ich gerne.

Hut ab!

Das Bild zeigt ein Bildschirmfoto vom Layout des Blogs von Carly The Prepster (CarlyThePrepster.com)
Bildschirmfoto: Bloglayout von Carly The Prepster (c) CarlyThePrepster.com

Carly The Prepster Hat Kein Problem Damit, Sich Zu Zeigen

BlogerInnen, die sich zeigen, sind natürlich die erfolgreichsten. Carlys heutigen Blogpost “Date Night At Home Ideas” fand ich auf den ersten Blick weniger ansprechend als ihre meisten anderen Postings und zwar lediglich aus dem Grund, dass das zunächst sichtbare Beitragsbild lediglich ein Scrabblespiel zeigt und nicht sie, die hübsche Bloggerin. 🤷‍♀️

In meinen Artikel “Social Media: Klickraten bei Postings mit und ohne Gesicht” (unteres Drittel des Postings) hatte ich damals Bildschirmfotos dazu gepostet, dass ein Posting von mir mit einen Gegenstand drei Link-Klicks hatte und eines mit einem Ausschnitt meines Gesichts zehnmal so viele.

Falls Du also nicht so extrem introvertiert und kamerascheu sein solltest wie ich oder vielleicht sogar eine innere Dynamik bei Dir besteht, Dich gerne zu zeigen, würde ich das auf jeden Fall bei jeder Möglichkeit empfehlen 🙂

4 Gründe, aus denen Du Dich als Bloggerin zeigen solltest

Interesse: Mehr und weiter ERZÄHLEN

Ich glaube, ein wesentlicher Grund, warum – wie im obig verlinkten Post beschrieben – weitaus mehr Menschen auf Artikel klicken, die mit einem Menschen bebildert sind als mit einem Gegenstand ist schlichtweg Interesse. In meinem Fall hat sich sicherlich nachvollziehbar der ein oder andere meiner 14.000 Twitter-Follwer gefragt, wer diese Minimalistin ist, die täglich buchstäblich ihren Müll postet und am Flughafen wegen ihrer Glatze auf Drogen kontrolliert worden ist.

Oder ob das überhaupt eine Frau ist… Und wie die ausschaut und wie alt sie ist interessiert. Im Internet kann man sich ja erstmal nennen und darstellen wie man will.

Nutze das natürliche Interesse Deiner LeserInnen und ERZÄHLE ihnen mit zusätzlichen Audio-, Video- und Fotobeiträgen von Dir noch etwas mehr 🙂

ÄSTHETIK und Indentifikation

Die hübsche Carly The Prepster sieht man gerne an und nicht ohne Grund werden seit jeher Produkte von schönen Frauen und Männern beworben:

  • die Hostessen, die die Autotüren auf der IAA öffnen und nett dabei lächeln,
  • die eleganten Models, die auf den Werbeplakaten verführerisch den neuen Manhattan-Lidschatten präsentieren,
  • die Instagram-Influencer, die die neueste Bademode vorführen,

machen alle das Gleiche: Sie wecken Interesse durch ihre Schönheit und ihr Aussehen und / oder sprechen etwas in den Betrachtern an, die sich mit dem Blogger / Fotografen / Fachmann hinter dem Projekt identifizieren bzw. diesen in ihre sonstigen sozialen Kontakte einordnen wollen.

Nutze diese menschliche Dynamik und bereichere die Erfahrung mit Deinem Projekt durch ÄSTHETIK 🙂

NAHBARKEIT und Niederschwelligkeit

… führen automatisch zu mehr Interaktionen und damit zu mehr LeserInnen und BetrachterInnen; wenn der Blogbetreiber regelmäßig Kommentare moderiert, Emails beantwortet oder wenigstens Antwort-Tweets favorisiert, dann wissen die LeserInnen automatisch, dass da eine echte Person dahinter ist, die sich persönlich kümmert.

Diese Interaktionen sind für andere sichtbar und wecken Interesse. Außerdem: Der typische Blogleser interagiert und schaut doch tendenziell lieber immer wieder auf einem Projekt vorbei, das persönlich wirkt und auf dem was zurück kommt als auf eine statische Seite, egal wie gut die Inhalte sind.

Das damalige Social Media Starlet Tila Tequila konnte eigentlich nicht viel, hat sich aber lediglich durch Nahbarkeit in sozialen Medien wie Myspace, Twitter und Facebook eine derart riesige Bekanntheit aufgebaut und wusste schon damals:

“… There’s a difference between those girls and me. Those chicks don’t talk back to you…”

This picture shows Tila Tequila back then as a beach model
Tila Tequila as a beach model (c) Tila Tequila 2006

Tritt NAHBAR auf und antworte und interagiere daher online am besten immer zeitnah 🙂

IDENTIFIKATION mit Inhalten

Ich kaufe zum Beispiel online gerne Kleidung, die ich auf den Produktbildern an anderen Menschen sehen kann. Das Bild vom six-pack-Stapel Baumwollschlüpfer ist zwar super, aber wie würden die an mir aussehen? Wenn ich Kleidung an einer Frau sehe, die vielleicht auch noch meinen Körperbau hat, kann ich mir eher vorstellen, wie es an mir aussehen würde und das erleichtert mir die Kaufentscheidung. 👗

Wenn ich eine Influencerin sehe, die ihre tolle Smoothie-Bowl auf dem Foto nicht nur zeigt, sondern in ihrer Insta-Story auch selbst isst, kaufe ich ihre überteuerten Acai-Päckchen im Edeka viel eher 🙂👍

Beispiel: Stärkere IDENTIFIKATION mit dem Produkt durch das Tragen und Vorführen von ebendiesem und Unterstützung durch ÄSTHETIK

Das gleiche gilt auch z. B.

  • Fitnessblogger, die die Proteinpulver selbst konsumieren und sich dabei filmen, wie sie ihren After-Workout-Drink damit zubereiten,
  • für Make-Up-Gurus wie Kylie Jenner, die ihre eigenen Produkte auch selbst modelt oder
  • die ganzen Kinder auf Youtube, die Milliarden Videoaufrufe für Spielzeug-Tests erzeugen… warum? Weil die anderen Kinder gleich sehen, wie es funktioniert und das dann auch wollen.

Insofern: Bring Dich als Blogger selber persönlich mit Audio, Video und Foto ein, wo es geht und es Dir möglich ist; das spricht ganz natürliche Instinkte in den Hörer-, Zuschauer und BetrachterInnen an und hilft, sich mit Dir und Deinen Inhalten zu IDENTIFIZIEREN.

Du Brauchst Nicht dem Schönheitsideal Zu Entsprechen

Du brauchst keine Tila Tequila oder Carly A. Heitlinger zu sein, um Deinen Internetauftritt mit Audio, Video oder Foto aufzuwerten. Menschen wollen Authentizität und online mit echten Menschen interagieren und das Schöne am Internet ist, dass unter den Milliarden Internetnutzern immer welche sein werden, die genau zu Dir und Deinem Projekt passen.

Schau Dir nochmal Carlys heutigen Beitrag zu “Date Night At Home Ideas” an; ist das nicht schön, wie sie bei ihren Vorschlägen eine persönliche Note mit einbringt? Im Vorwort geht sie drauf ein, dass ihre Eltern samstags immer eine date night hatten und im Beispiel mit der Schönheitspflege setzt sie ein zwinkerndes Emoji hinter den Vorschlag mit der Körperlichkeit und erwähnt ihren Freund, mit dem sie zusammen lebt.

LeserInnen wollen etwas ERZÄHLT bekommen, sie wollen NAHBARKEIT, ÄSTHETIK und sich mit Dir und Deinen Inhalten IDENTIFIZIEREN und vielleicht kannst Du ihnen als BloggerIn da mit Audio-, Video- und Fotomehrwerten entgegen kommen 🙂

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Lass mich gerne in einem Kommentar 👇 wissen, was Deine Tipps sind, oder sende mir eine Mail 🙂: Kontakt

Hier noch ein Foto von meinem Fuß im Homeoffice. Ich bin echt und schreibe zurück 😉

Das Bild zeigt einen bestrumpften Fuß
bestrumpfter Fuß im Homeoffice

2 thoughts on “Vier Gründe, aus denen Du Dich als BloggerIn zeigen solltest

  1. Ein wirklich sehr gelungener Beitrag! Man lernt nicht nur, sondern lächelt dabei auch vor sich hin!
    Hat mir auf jeden Fall geholfen 🙂 Danke!

    und übrigens – schicker Fuß 😉

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