Deine Physische Umgebung Ist Der Spiegel Deiner Seele

Kristina Kral #230 Make Up Applikatoren, Pinsel und Schwämme
#230 Make Up Applikatoren, Pinsel und Schwämme

 

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An Tag 230 des 365-Tage-Minimalismus-Projektes gehen ein paar Utensilien aus dem Schminktäschchen. 

Minimalismus – Tag 230

Diese Dinge sind überflüssig und teilweise schon älter. Es wäre daher unhygienisch, sie weiterhin zu nutzen. Ein Teil davon war auch aus PR-Sample-Sets von Kosmetikfirmen, deren Umfang meines Erachtens den Bedarf einer jeden Person übersteigt, die dekorative Kosmetik nicht professionell benutzt.

Kristina Kral #230 Make Up Applikatoren, Pinsel und Schwämme
#230 Make Up Applikatoren, Pinsel und Schwämme

Deine Ordnung

… ist das Thema eines fünfminütigen Kurzvideos des Schweizer Minimalisten Selim Tolga (Selims Blog auf Minimalismus.ch), in dem er sehr viele schöne Aspekte des Minimalismus anspricht:

Selim (Instagram: Minimalismus.ch) schlussfolgert darin unter Anderem:

Deine physische Umgebung ist der Spiegel Deiner Seele.

Das klingt sehr schön , jedoch glaube ich nicht, dass es so schwarz und weiß ist. Dieser Satz impliziert nämlich, dass jeder Mensch absolut darüber verfügen kann, wie es um ihn herum aussieht und wie er leben möchte. Das ist natürlich nicht der Fall.

Wenn ich an das Zusammenleben mit meinen Geschwistern oder mit diversen MitbewohnerInnen zurückdenke, habe ich teilweise einen absoluten Kontrollverlust dahingehend erlitten, wie meine Umgebung bzw mein Lebensraum aussah.

Auch spielen mangelnde Ressourcen eine Rolle, was sich nicht unwesentlich meiner Kontrolle entzieht; finanzielle Möglichkeiten, wenn ich an nicht zahlende Arbeitgeber zurück denke oder zeitliche Ressourcen, wenn ich an Zeiten denke, in denen ich mehrere Arbeitgeber gleichzeitig hatte.

Schlussfolgerungen möglich, aber ein Spiegel? Nein…

Ich denke, das Umfeld kann Schlussfolgerungen auf das Innere eines Menschen zulassen, aber nicht ohne, dass die Umstände, in denen er sich im Wesentlichen befindet, dem Urteilenden bekannt sind.

Ich kann meine Wohnung regelmäßig putzen oder die Putzroutinen schleifen lassen oder es ganz sein lassen; das würde zum Beispiel einen wesentlichen Unterschied machen, wenn ich die grundsätzlich die Möglichkeit habe, zu entscheiden.

Ich kann der Einrichtung meiner Wohnung keine Bedeutung beimessen, aber kann mich in der gleichen (finanziellen) Situation auch z. B. darum bemühen, meinen Besitz zu minimalisieren oder gegenteilig, in Kleinanzeigen, auf dem Sperrmüll, auf Wertstoffhöfen oder mich bei Bekannten, Freunden und Familie nach kostenlosen (Einrichtungs-)Gegenständen umsehen, die meine Wohnung brechend voll machen würden.

Einen akkuraten Spiegel meines Inneren wird mein Umfeld jedoch nie abgeben, da ich nicht über alles 100 Prozent die Kontrolle habe und es gestalten kann, wie ich möchte.

Ein weiteres schönes Zitat aus dem Video:

Die ideale Ordnung ist die, welche Deine Ideale als Mensch enthält.

Wie ist Deine Auffassung dazu und wie sieht Dein persönliches, ideales Umfeld aus?

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