Etwas Schönes, von dem ich zehren werde

Das Symbolbild zeigt ein Regal voller juristischer Literatur
Symbolbild: Juristische Literatur

 

Kürzlich habe ich mich anwaltlich in einer arbeitsrechtlichen Angelegenheit beraten lassen.

Ein schönes Gespräch ☀️

An diesem Tag ging es mir leider nicht sehr gut, aber zwischen zwei unangenehmen Angelegenheiten gab es ein schönes Vorkommnis.

Nicht nur habe ich eine positive Auskunft zu meinem rechtlichen Ansuchen erhalten, sondern auch eine positive Rückmeldung zu meinem Auftreten.

Nach der Rechtsberatung haben wir über mein derzeitiges Gehalt gesprochen und über die Möglichkeit, dass ich im Anschluss für diese, mich gerade beratende Kanzlei, arbeiten könnte. Auch kennte die Anwältin mehrere Kanzleien, die gute Rechtsanwaltsassistentinnen suchen.

Höherer Verdienst = Höhere Qualifikation ☀️

Die Tatsache, dass ich für meine Berufserfahrung überdurchschnittlich verdiene, wurde als positiv aufgefasst bzw, wurde dies direkt mit einer entsprechend höheren Qualifikation verbunden. Von Kolleginnen habe ich schon gehört, dass sie den Kanzleien irgendwann zu teuer wurden und in der Konsequenz dann entfernt werde.

Zehren ☀️

Auch wenn aus diesem freundlichen Kontakt letztendlich kein Arbeitsverhältnis entstehen sollte, hat es mir doch gut getan, unvermittelt diese Anerkennung, wie ich es interpretiere, zu erhalten. Davon werde ich sicher noch länger zehren.

Ich habe mich somit scheinbar auch angemessen über die Situation mit meinem derzeitigen Arbeitgeber geäußert; Konflikte im Arbeitsleben lösen Emotionen aus, die bis hin zu Existenzängsten führen können. Studierende Anwaltsassistentinnen sitzen in der Regel nicht auf einem Batzen Geld und wenn Sachverhalte als nicht richtig dargestellt empfunden werden und man sich in der Konsequenz nicht angemessen behandelt fühlt, kann ein derartiges Gespräch als sehr aufbauend empfunden werden.

Eine arbeitsrechtlich ausgerichtete Kanzlei würde vermutlich niemals ein Arbeitsverhältnis mit einer Person in Betracht ziehen, die Fragen oder Konflikte mit dem derzeitigen Arbeitgeber unangemessen darstellt bzw handhabt, müsste sie ja in der Konsequenz damit rechnen, dass es ihr bei einem potentiellen Wechsel in der Zukunft gleich ergehen könnte.

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