Gedanken zur COVID-19-Pandemie: Bitte Hände waschen!

Symbolbild: COVID-19-Pandemie
Dem Coronavirus sehe ich als gesunde und noch relativ junge Person weiterhin gelassen entgegen.

Maßnahmen zur Eindämmung

Ich verstehe und respektiere die Maßnahmen, die derzeitig getroffen werden und ich helfe weiterhin meinen Mitmenschen.

Ich finde zum Beispiel die bis Mitte oder Ende April erlassenen gesetzlichen Ausgangsbeschränkungen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz erachte ich als die wirksamste Methode, die Verbreitung des Virus einzudämmen; man darf nur noch in Supermärkte, Drogerien, Tierfuttermärkte oder Apotheken und zur Arbeit gehen sowie unaufschiebbare Erledigungen machen, dies alles für sich und andere.

Früher war es mir manchmal etwas unangenehm, direkt nach dem Betreten des Büros zu den Toilettenräumen zu gehen und mir als allererstes die Hände zu waschen, bevor ich irgendetwas anfasse beziehungsweise Akten übernehme, die ich direkt bevorzugt bearbeiten soll.
Heute denke ich, dass das genau richtig war und ist; gleichermaßen aus Respekt vor mir selbst und vor anderen.
Ich achte jetzt auch noch mehr darauf, wo ich hygienischer sein kann und sollte.
Manchen Menschen muss man scheinbar jedoch tatsächlich grundlegendste Hygienemaßnahmen beibringen.

COVID-19-Pandemie Und In China Zu Gast Sein

Ich war im Januar 2020 in China zu Gast. Zu dem Zeitpunkt war den Chines*innen wohl schon länger bewusst, dass der Coronavirus gefährlich und etwas im Anmarsch ist.
Es war so bizarr zu sehen, dass sogar die zahlreichen unglaublich adrett gekleideten, hübschesten Asiatinnen (was ich automatisch mit Selbstdisziplin verbinde) mit Mundschutz reisten, aber deren Händewaschen in der Flughafentoilette nur daraus bestand, die Hände kurz unters fließende Wasser zu halten und das Wasser abzuschütteln.
Dabei ist gerade auch das Abtrocknen mit einem sauberen Tuch ist ein wichtiger Faktor für die Entfernung von Krankheitsauslösern, von Seife ganz zu schweigen.
Desinfektionsmittel gibt es in China übrigens in jedem Toilettenraum. So war es im Januar 2020 zumindest.

Grenzen Überschreiten

Ich lebe momentan an einer Grenzstadt und werde sogar als deutsche Staatsbürgerin am Grenzübergang nach Deutschland kontrolliert und eingehend befragt.
Bayern lässt derzeit nicht einmal mehr tschechische Ärzt*innen, die seit Langem täglich aus Tschechien pendeln, einreisen, obwohl in Deutschland medizinisches Personal sogar aus dem Ruhestand zurück geholt wird.
Eine täglich nach Deutschland pendelnde Kollegin steht zur Zeit manchmal bis zu zwei Stunden im Stau vor der Grenze, ehe sie einreisen darf.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln geht es schneller.

Hamsterkäufe

Das Verhalten mancher Mitmenschen, insbesondere die (künstliche) Panikmache und die Rücksichtslosigkeit, sogar im Supermarkt 🤦‍♀️ ist es, was ich fürchte.
Toilettenpapier ist derzeit weltweit nicht durchgehend verfügbar, aber nicht, weil die Hersteller Probleme haben, es zu produzieren oder etwa die Transporte zu den Geschäften nicht mehr funktionieren, sondern weil es Menschen gibt, die jetzt vor Ort alles Mögliche hamstern und die regulären Lieferrhythmen dem Kaufverhalten nicht Stand halten.

Toilettenpapierknappheit

Ich kaufe vielleicht alle fünf Wochen eine Packung Toilettenpapier und da es in den letzten fünf Geschäften in denen ich war, keines (!) gab und auch Lieferungen aller Supermarktketten ausgebucht sind, musste ich auf Servietten ausweichen.

Für mich ist das kein Problem, aber für zum Beispiel ältere Menschen, die nur eingeschränkt mobil sind, ist es eins.

Weiterdenken…

Wenn das das Verhalten in einem Erste Welt Land wie Deutschland oder in den USA ist, was passiert dann in Dritte Welt Ländern?

Und was passiert mit manchen Mitmenschen, wenn tatsächlich einmal Nahrungsmittelknappheit, Krieg, gesundheitliche und / oder Umweltkatastrophen passieren?

Was für Gedanken und welche Eindrücke hast du zur Zeit? Lass es mich gerne in einem Kommentar wissen 👇 Bleib gesund! 🍀

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