Gedicht | Goethe: Römische Elegien, 8. Elegie

Statuen von Goethe und Schiller (rechts)
Statuen von Goethe und Schiller (rechts)

 

Von Johann Wolfgang von Goethe, 1749 – 1832.

Römische Elegien

8. Elegie

Wenn du mir sagst, du habest als Kind, Geliebte, den Menschen
Nicht gefallen, und dich habe die Mutter verschmäht,
Bis du größer geworden und still dich entwickelt  –  ich glaub’ es:
Gern denk’ ich mir dich als ein besonderes Kind.

Fehlet Bildung und Farbe doch auch der Blüte des Weinstocks,
Wenn die Beere, gereift, Menschen und Götter entzückt.

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