Krebs ist ein Arschloch

#315 Minimalismus

 

An Tag 315 des 365-Tage-Minimalismus-Projektes geht eine Jacke in die Altkleidersammlung.

Minimalismus – Tag 315

Rechts der Beutel mit den Kleidern vom Vortag.

#315 Minimalismus

Krebs ist ein Arschloch

Auf Twitter hat sich heute Morgen jemand von seiner Mutter verabschiedet, die er in den letzten Jahren ihres Krebsleidens mit seiner Familie liebevoll gepflegt hat:

Nicht einmal 70 Jahre durfte die lebensfrohe Dame werden. Die Diagnose kam mit 66 Jahren, also gerade in dem Alter, in dem man in den Ruhestand geht. Liebe Konny, mögest Du in Frieden ruhen!

Krebs macht vor nichts und niemandem halt.

Ich erinnere mich noch an eine Familie – das waren Angehörige einer Schulfreundin – bei der wir übernachtet haben. Der dreijährige krebskranke Junge hing die ganze Zeit matt in einer Hängematte und konnte und wollte sich nicht bewegen, weil ihm alles weh tat. Die Mutter hatte angefangen zu trinken. Die Familie sah sich in Gefahr, ihr Haus zu verlieren.

Aus ihm spricht der Teufel

Das ältere Geschwisterkind kam mit einem Herzfehler zur Welt, litt selbstverständlich sehr, wiederholte gerade die erste Klasse und war außerordentlich empfindlich, aggressiv und arglistig. Das Kind war so bösartig, dass ich manchmal geglaubt habe, aus ihm spricht der Teufel.

Solche heimtückischen und aggressiven Krankheiten fressen nicht “nur” gesunde Körper sondern sie nagen auch unablässig an (familiären) Beziehungen und am Geist der Wirte, die sie befallen und manchmal nie wieder loslassen.

Eine gesunde Lebensweise als Investition

Verhindern kann man Erkrankungen und Unfälle nie zu 100 Prozent. Aber man kann die Chance verringern, krank zu werden und Unfälle zu erleiden, nämlich, in dem man vorsichtig ist und auf sich Acht gibt. Wenn man das Glück hat, bis ins hohe Alter von schwerer Krankheit, Krieg und vor Unfällen verschont geblieben zu sein, kann man heutzutage über 100 Jahre alt werden. Die Lebenserwartung des Menschen steigt linear mit seinem Lebensstandard.

Die Geschichte von Konny, die heute Nacht von uns gegangen ist, hat mich nachdenklich gemacht.

Ich habe lange die Beiträge ihres Sohnes gelesen und ihre Bilder angesehen.

Ich glaube, die eigene Gesundheit muss an erster Stelle stehen. Es muss das höchste Lebensziel sein, möglichst lange selbständig und gesund zu bleiben.

Erholung, Bewegung, gesunde Ernährung,

…  möglichst wenig Stress, soziale Kontakte, regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Arztgespräche, Selbstreflexion, lebenslanges Lernen.

Gesundes Essen

Das sind die Punkte, die man jeden einzelnen Tag in seinen Alltag integrieren sollte.

Vielleicht ist die Dokumentation davon mein nächstes Blog-Projekt; das mindestens-25.550-Tage-Gesundheitsprojekt oder so…

Bleib gesund!

2 thoughts on “Krebs ist ein Arschloch

  1. Mein Vater ist auch vor zwei Jahren im Alter von 66 Jahren an Krebs gestorben und genau da habe ich auch zum ersten Mal so richtig erfahren, dass Krebs ein Arschloch ist. … Kann man wirklich auch nicht anders sagen.
    Komm gut durch die zweite Wochenhälfte!
    Pamela vom pamelopee-Blog

    1. Danke für Deinen lieben Kommentar, Pamela!

      Meine aufrichtige Anteilnahme für Deinen Verlust. <3

      Ich wünsche Dir auch eine schöne Restwoche!

      Liebe Grüße,

      Kristina

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