Ausprobiert: OMAD (One Meal A Day)

Symbolbild: Stärke und Standfestigkeit
Symbolbild: Stärke und Standfestigkeit

Ich habe in der letzten Zeit mit einer der extremsten Formen des Invervallfastens, nämlich „OMAD“ (= one meal a day), experimentiert.

Meine Erfahrungen mit intermittierendem Fasten

Grundsätzlich möchte ich intermittierendes Fasten beibehalten und gerne zu meiner Lebensweise erklären, alleine schon aus minimalistischen Gründen und um Kapazitäten wie Zeit und Geld zu schonen.

Wenn ich in der Vergangenheit etwas in der Quantität begrenzt habe, wie zum Beispiel meinen Besitz beim 365-Tage-Minimalismus-Projekt, hat sich in vielerlei Fällen fast schon automatisch – und das ist faszinierend zu erleben! – die Qualität in diesem Bereich verbessert und sich mein Bewusstsein geschärft. Mit weniger bin ich auf einmal ausgekommen und gleichzeitig habe ich mich oft an besserer Qualität erfreuen können.

Natürlich kostet es Disziplin und je nach Tagesverfassung und Tagessituation ist es mal schwieriger und mal weniger schwierig. Und ich bin natürlich auch schon oft gescheitert. Aber ich will ja diszipliniert sein und mich im Griff haben, deswegen finde ich, dass das eine gute Methode ist, mich selbst herauszufordern.

Symbolbild: Stärke und Standfestigkeit
Symbolbild: Stärke und Standfestigkeit

Mich begeistert der Gedanke, dass durch das intermittierende Fasten die Selbstheilungskräfte aktiviert werden; Ein Gen wird aktiviert, der Autophagiemodus tritt nach ein paar Stunden Fasten ein und man heilt sich schneller selbst. Krebskranke erhalten oft Medikamente, um in den Autophagiemodus zu kommen, damit deren Körper den Krebs stärker anpackt.

Unter diesen Gesichtspunkten erscheint mir intermittierendes Fasten als eine der besten Vorsorgestrategien für ein möglichst lange selbstbestimmtes und gesundes, produktives Leben und hohe Lebensqualität, insbesondere unter der Berücksichtigung der beeindruckenden Erkenntnisse über die CRON-Lebensweise, die sich vollständig in das intermittierende Fasten integrieren lässt.

Ich muss mich also „nur“ noch derart disziplinieren, das intermittierende Fasten dauerhaft durchzuziehen und muss „einfach“ noch meinen persönlichen Rhythmus und meine persönliche Art des Fastens finden, die zu meiner Lebensweise werden kann.

Der Gedanke ist für mich als jemand, der die beste Version von sich selbst werden will, aufregend 🙂

Meine Erfahrungen mit OMAD (= one meal a day)

Ich kann mich disziplinieren, nur einmal am Tag zu essen. Das ist möglich.

Ich kann auch locker über 2.000 Kalorien in einer Stunde essen, das ist also auch kein Problem 🙈

Ein Problem bei OMAD war, dass ich alles möglichst gut machen wollte bei dieser einen Mahlzeit und habe daher viel Zeit investiert, insbesondere

  • in das Tracken von Lebensmittlen, Mengen und Nährstoffen mit einer App,
  • in Recherche,
  • in Nachdenken und
  • für die Berücksichtigung der Erkenntnis, dass möglichst viele verschiedene Zutaten in der Mahlzeit sein sollten, um alle Sinne zu befriedigen, wie es laut einer Reportage in Asien allgemein bekannt sein soll.

Das ist nicht der Fall gewesen, zumindest nicht in diesem Ausmaß, wenn man mehrere Mahlzeiten auf ein Zeitfenster von zum Beispiel acht Stunden verteilt, statt alles auf eine Stunde.

Die Wirkung diverser Nahrungsbestandteile auf das Belohnungssystem

Auch ist es nicht zu unterschätzen, wie Lebensmittel auf einen wirken. Salz, Zucker, Fett, verarbeitete und tierische Produkte wirken stärker auf das Belohnungssystem als pflanzliche, salz-, zucker- und fettarme Lebensmittel; wenn man 2.000 Kalorien oder mehr in einer Stunde isst und trinkt, wirkt das auf einen. An den Tagen, an denen ich OMAD ausprobiert habe, war ich danach zeitweise schläfrig und weniger konzentriert, nämlich im sogenannten „Foodcoma“ bzw. „Essen-Koma„.

Insofern werde ich in Zukunft eher Zeitfenster von vier bis acht Stunden einhalten, anstatt eine Mahlzeit in einem Ein-Stunden-Fenster.

Hast Du schon mal intermittierendes Fasten ausprobiert oder sogar OMAD? Lass mir dazu gerne einen Kommentar da 👇 – immer gerne auch Kritik – oder schick mir eine Email: Kontakt

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