Minimalismus Pausiert Nicht

Tasche mit Alttextilien
Tasche mit Alttextilien

Am Wochenende habe ich mich wieder mit meinem Besitz beschäftigt und dabei eine Tasche mit Alttextilien fertig gemacht, die ich baldmöglichst in einen Sammelcontainer werfen möchte.

Es handelt sich um zwei paar Schuhe, die ich nicht tragen kann und Vorhänge, die ich nicht anbringen kann. Nachdem ich ein Jahr lang jeden Tag mind. eine Sache aus meinem Besitz entfernt hatte und mein Besitz im Wesentlichen in zwei Taschen passte, hat sich wieder einiges „eingeschlichen“.

Mit „eingeschlichen“ meine ich, dass ich mir teilweise überraschend wenige Gedanken gemacht habe, ob ich die Dinge WIRKLICH brauche oder nicht bzw. ob sie langfristig ihren Zweck und eine gewisse Qualität erfüllen können oder nicht.

Ich bin unachtsamer geworden.

Das ist schade.

Ich werde es ab heute wieder zu einer täglichen Routine machen, meinen Besitz und damit meine Verhaltensweisen zu hinterfragen und jeden Tag etwas aus meinem Besitz zu entfernen, das ich

  • nicht brauche oder
  • etwas zu reparieren oder zu modifizieren, sodass es zu meinen Bedürfnissen passt.

Ich möchte eigentlich wieder jeden Tag etwas aus meinem Besitz entfernen und wenn es „nur“ eine Mülltüte ist, die ich runter und damit raus aus meinem Wohnbereich bringe. Minimalismus ist keine Situation, sondern fließend und ein Lebensstil. Er stockt bzw. pausiert nicht und ist nie finalisiert. Ich hoffe, ich komme wieder in diese Dynamik rein.

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