Minimalprinzip und Maximalprinzip

Das Bild zeigt alte Lernunterlagen und zwei Silikonplättchen | Kristina Kral
#279 Minimalismus

 

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An Tag 279 des 365-Tage-Minimalismus-Projektes gingen alte Lernunterlagen und zwei Silikon

Minimalismus – Tag 279

Im oberen Bildteil ist ein Stapel von alten Lernunterlagen, auf denen ein Arbeitsblatt zum “Minimalprinzip und Maximalprinzip” aufliegt:

Das Bild zeigt alte Lernunterlagen und zwei Silikonplättchen | Kristina Kral
#279 Minimalismus

Beim ökonomischen Prinzip geht man in der Annahme, dass ein Akteur in der Wirtschaft optimal handelt, wobei Einsatz und Ergebnis in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen sollen, um den Gewinn zu optimieren. Es gibt zwei Formen: Das Minimalprinzip und das Maximalprinzip.

Maximalprinzip: fixer Einsatz & variables Ergebnis

Minimalprinzip: variabler Einsatz & fixes Ergebnis

Ich persönlich nutze diese beiden Formen auch dazu, meine Gedanken und Absichten zu strukturieren; beim Anfertigen einer To-Do-Liste kann ich mit ihnen zum Beispiel meinen Tag realistischer planen:

Ich kann mir zum Beispiel vornehmen, dass ich in einem Zeitraum von einer Stunde (fixer Einsatz) so weit wie möglich mit meinem Lernstoff kommen will (variables Ergebnis) -> Maximalprinzip

Ich kann die Sache aber auch anders angehen und die Prüfungsanforderungen als fixes Ergebnis betrachten und mir vornehmen, die Prüfung mit dem geringstmöglichen Einsatz (variabler Einsatz) schaffen zu wollen -> Minimalprinzip

Der Youtubekanal “Wirtschaft einfach erklärt” erklärt die beiden Formen anschaulich in diesem kurzen Video:

Mein Wunsch, die beste Version von mir selbst zu werden, folgte lange der Annahme, ich müsste alles, was ich habe, für die gesamte Dauer meiner Existenz in ein Ergebnis investieren, das (objektiv betrachtet), niemals fix sein kann; Ich kann nicht messen, was ich eigentlich alles einsetzen kann und weiß nicht, was ich am Ende (in welchen Bereichen?) alles werden könnte.

Auch ein tief in mir verwurzelter Wunsch, andere Menschen, denen es nicht so gut geht wie mir, zu unterstützen, folgte lange keinem (ökonomischen) Prinzip, obwohl man mit Kapazitäten wie Zeit, Geld und Energie ja wirtschaften muss, um einen Gewinn zu erreichen und effektiv zu sein.

Wenn man jung ist, dann ist man manchmal rastlos und bringt in guten Dingen vielleicht sogar maßlose Einsatzbereitschaft mit. Wenn man diese Gutmütigkeit und Einsatzbereitschaft aber nicht richtig steuert und man nicht mit seinem Einsatz wirtschaftet, kann einen das auch überfordern und an die eigene Substanz gehen. Man will nur etwas Gutes erreichen, aber man schwimmt förmlich, weil man sich keine Grenzen (fixer Einsatz ODER fixes Ergebnis) setzt. Da bin ich gerade dabei, mich besser innerlich zu strukturieren und zu planen.

Vielleicht hilft dieser Gedankengang auch Dir.

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