OMAD: Ein Langzeitversuch

Das Bild zeigt OMAD #1: Haferbrei mit Obst, einen Ginkgo-Pressling und eine Multivitamin-Brausetablette
OMAD #1

 

OMAD ist das Akronym für “one meal a day” was “eine Mahlzeit am Tag” bedeutet. Es ist eine extreme Form des intermittierenden Fastens, bei der nur einmal täglich gegessen wird bzw. nur in einem kleinen Zeitfenster von ein bis zwei Stunden.

Was ist OMAD?

In den sozialen Medien vernetzen sich Interessenten und Anhänger dieser Ernährungs- bzw. Lebensweise unter Hashtags wie #omad, #omaddiet, #omadlifestyle, #if, #intermittierendesfasten, #warriordiet und #onemealaday.

In manchen Profilen steht es auch als 23:1 oder 22:2, was das Zeitfenster des Fastens und das Zeitfenster, in dem gegessen wird, gegenüberstellt; 23:1 bedeutet somit, dass die Person durchschnittlich 23 Stunden pro Tag fastet und 1 Stunde am Tag isst und kalorienhaltige Getränke zu sich nimmt.

Außerhalb des “Essensfensters” wird nicht gegessen und nur kalorienfreie Getränke wie ungesüßter Tee und Wasser getrunken.

OMAD und seine Vor- und Nachteile

Zu den Vorteilen können

  • Geld- und Zeitersparnis,
  • bessere Konzentrationsfähigkeit und geistige Klarheit,
  • höhere Produktivität,
  • die Aktivierung der Selbstheilungskräfte in Fastenzeiten (Autophagie) und
  • Abbau von unnötigem Gewicht

zählen. Zu den Nachteilen können

  • negative Gefühle zählen, die mit der hohen Anforderung an die Disziplin einher geht bzw. mit dem Scheitern des Vorhabens,
  • Probleme in der Nährstoffversorgung, wenn nicht auf das geachtet wird, was gegessen wird und
  • Konzentrationsprobleme bzw. Leistungseinbußen

zählen.

Das Ziel des Projektes

… ist, eine Weise zu finden, mit der ich “OMAD” zu meinem Lebensstil machen kann. Ich bin gesund und ich mache das Ganze, um möglichst lange zu leben und möglichst lange gesund, leistungsfähig und selbstbestimmt zu bleiben.

Ich möchte vor allem von den Vorteilen der Aktivierung der Selbstheilungskräfte durch die Autophagie in den Fastenzeiten profitieren. Ich bin fastenerfahren, habe auch schon über Wochen komplett gefastet und dabei gemerkt, dass sich mein Schlaf verbesserte. Das ist auch etwas, was ich mir im Moment wünsche.

Als Minimalistin reizt mich natürlich auch der Aspekt der potentiellen Zeitersparnis.

Kaloriendefizite sind zur Zeit in Ordnung, weil es mir nicht schadet, Gewicht zu verlieren.

Mich inspirieren positive Erfahrungsberichte zu OMAD von @omad_queen und @normatika.nz.

OMAD-Langzeitprojekt

Nachstehend die Links zu den täglichen Postings.

Monat 1: Weiter daran arbeiten, nur einmal pro Tag zu essen

Tage 10 bis 14: Haferbrei mit Obst

Tag 9: Wieder was Gscheit’s

Tag 8: Was Gscheit’s

Tag 7: Kiwi geht immer 🥝

Tag 6: 18:6

Tag 5: Afterparty

Tag 4: Kleine Party

Tag 3: 267 Minuten

Tag 2: Gemüsepizza und Apfelhaferbrei

Tag 1: Haferbrei und Obst

vorher: mehrere Monate verschiedenste Formen des intermittierenden Fastens ausprobiert

4 thoughts on “OMAD: Ein Langzeitversuch

  1. Puh, nur eine Mahlzeit am Tag ist heftig. Wo nimmt der Körper den restlichen Tag über die Energie dann her und wie ist es mit Sport in Kombination, wo man ja auch einen deutlich höheren Verbrauch bzw. Bedarf hat und was und wie viel darf man in den zwei Stunden am Tag essen. Ich stelle mir das schon ziemlich extrem vor. Bin auf deine Erfahrungen gespannt.

    1. Hallo Sari,

      danke für Deinen Kommentar und fürs Mitlesen 🙂

      Vieles gilt es für mich in dem Projekt noch selbst heraus zu finden. In der ersten Woche geht es erst einmal nur darum, OMAD jeden Tag zu machen, um den Grundstein für die Routine zu legen und danach an die Feinjustierung 🙂

      Kaloriendefizite sind temporär kein Problem für mich, weil ich genug unnötiges Gewicht an mir dran habe, das ruhig weg kann. Insofern kann ich diesen Aspekt erstmal außer Acht lassen.

      LG

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