Selbstverletzung

Bücher zu Psychologie, Strafrecht und Gesellschaft
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Als empathische Person in sozialen Medien unterwegs zu sein und dort Recherchen zu betreiben ist anstrengend.

Und es kann auch selbstverletzend sein, diesen Informationsinput nicht ausreichend zu begrenzen, vor allem, wenn man sich mit den Themen Psychologie, (Straf)recht und mit (psycho)analytischen Diskursen der Gesellschaft und des Staatswesens beschäftigt.

Ich habe zum Beispiel ein Konto auf Tiktok, einem niedrigschwelligen, kurzlebigen Medium, das ausschließlich aus 7 bis 60-sekündigen Hochkantvideos besteht, mit dem ich nur Recherchen zum Thema “Narzissmus” betreibe. Diesen Algorithmus des Netzwerkes derart bedient werden mir dann schon selbst auf der “For-You-Page” (= entspricht Startseite) ausschließlich Inhalte von

  • narzisstischen Personen (die z. B. Tipps zum Manipulationstaktiken geben!),
  • Opfern von narzisstischen Personen (inklusive Videos von Gaslighting, häuslicher Gewalt und Manipulation!) sowie
  • TherapeutInnen und PsychologInnen (z. B.: wie erkenne ich toxisches Beziehungspotential?)

angezeigt.

Selbstverletzung

Wenn man das, was man dadurch versteht, dann z. B. mit der wissenschaftlichen Erkenntnis kombiniert, dass sich 9,5 Prozent aller Personen im Spektrum einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung bewegen sollen und man sich DANN wiederum mit Justizwillkür, Vetternwirtschaft, faulen Partitionen, die unsere Systeme durchziehen und der vierten Gewalt, der Presse (inklusive der sozialen Medien!), beschäftigt, will man beim nächsten Buch eines psychoanalytischen Diskurses der Gesellschaft einfach nur kotzen und diese Erde so schnell wie möglich verlassen.

Manche Sachen will man gar nicht wissen und verstehen.

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