Von Tauben, Ressourcen und Gleichheit

Kristina Kral Taube Pixabay Suraj
Taube

 

Mit Tauben sollte man nicht Schach spielen, wenn man selbst keine ist.

Auseinandersetzungen

Dieser Post war auf 9gag zu finden:

Punkt drei des Postings hat mich zum Nachdenken gebracht, weil er etwas verbalisiert, worüber ich mir bereits länger Gedanken mache. In diesem Fall findet ein hübsches Mädchen bzw eine hübsche Frau, Sarah Schauer, den Rat ihrer Großmutter nützlich, nicht mit einem hässlichen Mädchen bzw einer hässlichen Frau zu streiten, weil dieseS nichts zu verlieren hätte.

Analogien

Dieses Argument lässt sich analog auch auf andere Verhältnisse anwenden; Man könnte der Enkelin raten, als anständige Frau nicht mit einer Frau ohne jegliche Tugenden zu streiten, weil sie (die Frau ohne Tugenden) eben nichts zu verlieren hat.

Eine intelligente Frau sollte nicht mit einer dummen Frau streiten, weil die Dumme auf dieser Ebene nichts zu verlieren hat.

“Sie können die beste Schachweltmeisterin aller Zeiten sein, gegen eine Taube, die über Ihr Brett stolziert, die Figuren umwirft und draufkackt sind sie chancenlos.” – ortneronline.de

Menschen gleich behandeln

Ich bin seit über zehn Jahren ehrenamtlich im sozialen Bereich tätig und bin prinzipiell so eingestellt, Menschen grundsätzlich gleich zu behandeln. Auf gewissen Ebenen ist dies auch wichtig und richtig, nämlich bei Merkmalen, für die Menschen nichts können, wie Herkunftsland, Geschlecht, etc.

In Punkten, in denen Menschen Einfluss haben, sollte man sie nicht gleich behandeln.

Wenn ich z. B. als aufrichtig an einem Thema interessierter, konstruktiv denkender Mensch an einer Diskussion zum Thema xy interessiert bin, lasse ich mich in Zukunft nicht mehr auf aggressive, dumme “Argumente” ein, usw.

Wenn ich es nicht aus Respekt vor mir selbst mache, mache ich es zukünftig aus Respekt vor all den anderen Menschen, die nach mir noch auf dieses, durch mein mildes Verhalten ansonst gestärkte, Gegenüber treffen könnten.

Ressourcen

Die Kapazitäten von aufrichtigen und anständigen Menschen sind endlich, die Dummheit, Arglist und das Verlangen nach Kompensation von Schwächen auf Kosten Anderer diverser Mitmenschen jedoch nicht.

Minimalismus

An Tag 39 des 365-Tage-Minimalismus-Projektes geht eine weitere Altkleiderspende. Eines der T-Shirts – das obere beige mit den roten Nähten – habe ich mit 14 Jahren getragen. Ich wollte es nicht weggeben, da vor allem schöne Erinnerungen an Erlebnisse, bei denen ich das Shirt trug, damit verbunden sind. Nachdem ich etwa eine Viertelstunde darüber nachdachte, ob ich die Erinnerungen nicht irgendwie anders bewahren oder wieder triggern könnte, kam ich zu dem Entschluss, dass es ausreicht, ein Foto von dem Gegenstand zu haben bzw hier diesen Blogpost. Das hat in diesem Fall die gleiche Wirkung, belegt physisch aber nicht unnötig Kapazitäten.

Kristina Kral Minimalismus #39
#39 Altkleiderspende

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